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The thing about adulthood

vor 15 Stunden
7 Min. Lesezeit

Erwachsen sein ist auch nicht das, was es mal versprochen hat 😂 – 10 Dinge, die uns niemand gesagt hat

Von unbezahlten Rechnungen über spontane Müdigkeit bis hin zur Freude über neue Küchenschwämme: Willkommen im ganz normalen Erwachsenenwahnsinn!





Als Kind dachte ich, Erwachsene hätten ihr Leben komplett im Griff.

Sie standen morgens auf, wussten genau, was sie tun mussten, hatten immer genügend Geld auf dem Konto und konnten offenbar aus dem Nichts ein Mittagessen zaubern. Außerdem schienen sie keine Angst vor Telefonaten zu haben und wussten ganz selbstverständlich, wie man eine Waschmaschine bedient. Sie können einfach so in den Urlaub fahren und sich alles kaufen was sie möchten.

Und dann wurde ich erwachsen.

Heute stehe ich manchmal vor dem Kühlschrank, starre hinein und hoffe, dass sich währenddessen eine neue Mahlzeit materialisiert. Ich verschiebe das Aufräumen auf morgen, obwohl ich es gestern schon auf morgen verschoben habe, und freue mich über einen abgesagten Termin, als hätte ich gerade im Lotto gewonnen.

Ganz ehrlich: Hätte mir jemand vorher gesagt, dass Erwachsensein hauptsächlich aus Organisieren, Einkaufen, Putzen und der Frage besteht, was man heute essen soll, hätte ich meine Kindheit vielleicht noch etwas intensiver genossen.


Hier sind 15 Dinge, die uns niemand über das Erwachsensein erzählt hat. Und wenn du dich bei mindestens zehn davon wiedererkennst, willkommen im Club! 😂

1. Man freut sich plötzlich über Dinge, die früher völlig uninteressant waren

Früher waren die großen Freuden des Lebens neue Spielsachen, Süßigkeiten und Ferien.

Heute kann ein gutes Sonderangebot vom Lieblingskäse für erstaunlich gute Laune sorgen.

Zwei Euro gespart? Fantastisch! Die Hose die ich schon vor Monaten im Visier hatte war reduziert? Ein erfolgreicher Tag!

Das Verrückte daran: Man entwickelt tatsächlich eine Meinung zum Geruch von Waschmittel. Früher hätte ich nie gedacht, dass ich einmal freiwillig stundenlang im Drogeriemarkt am Waschmittelregal flaniere und Parfümproben der Waschmittel nehme!

Aber hier sind wir nun.


2. Die Frage „Was essen wir heute?“ wird zur Lebensaufgabe

Es gibt Fragen, die die Menschheit seit Jahrhunderten beschäftigen.

Wo kommen wir her? Wo gehen wir hin? Und was zum Teufel essen wir heute?

Frag ich meinen Mann heißt es "Überrasch mich!", die Große Tochter "Weiß nicht, egal was da ist" und bei der Kleinen könnte es sowieso jeden Tag ihre "Nudlen" geben!

Man öffnet den Kühlschrank. Nichts Interessantes.

Man öffnet ihn fünf Minuten später erneut. Vielleicht hat sich ja etwas verändert.

Hat es nicht.

Im Gefrierschrank liegen Dinge, die man irgendwann einmal eingefroren hat und deren ursprüngliche Identität inzwischen nur noch durch archäologische Untersuchungen festgestellt werden könnte.

Am Ende gibt es Nudeln.

Schon wieder Nudeln.

Die Kleine freut sich, er Rest soll so tun als ob....

Und morgen ist ein neuer Tag...da gibt es dann vermutlich Brotzeit....ganz abgefahren!


3. Aufräumen ist keine Tätigkeit mehr, sondern ein nie endendes Projekt

Als Kind dachte ich, Erwachsene räumen ihre Wohnung auf und dann ist sie sauber.

Heute weiß ich: Das ist eine Lüge.

Man räumt die Küche auf, dreht sich um und irgendjemand hat schon wieder ein Glas abgestellt. Man saugt den Boden und plötzlich tauchen Krümel auf, die vorher offenbar in einer geheimen Parallelwelt gelebt haben. Man faltet Wäsche, legt sie ordentlich in den Schrank und stellt drei Tage später fest, dass der Wäschekorb erneut überquillt. Wo kommt das alles her?

Leben wir in einem Haushalt oder betreiben wir eine Textilfabrik?

Und dann gibt es noch diese besondere Art von Aufräumen, bei der man eigentlich nur eine Schublade sortieren wollte. Zwei Stunden später sitzt man zwischen alten Fotos, Kabeln, Bedienungsanleitungen und einem Schlüssel, von dem niemand weiß, wozu er gehört.

Die Schublade ist übrigens immer noch nicht fertig.


4. Der berühmte Stuhl wird zum Kleiderschrank

Jeder kennt ihn.

Diesen einen Stuhl im Schlafzimmer, der ursprünglich dafür gedacht war, dass man sich bequem hinsetzen kann.

Heute trägt er die gesamte Garderobe einer mittelgroßen Familie.

Auf ihm liegen Kleidungsstücke, die weder richtig sauber noch wirklich schmutzig sind. Eine Hose, die man vielleicht noch einmal anzieht. Ein Pullover, der nur kurz getragen wurde. Ein T-Shirt, das eigentlich in die Wäsche gehört, aber noch eine kleine Gnadenfrist bekommt.

Und irgendwann ist der Stuhl verschwunden.

Man erkennt ihn nur noch an den vier Beinen, die unter dem Stoffberg hervorschauen.

Das Beste daran: Man könnte die Kleidung natürlich wegräumen. Aber dafür müsste man erst einmal herausfinden, was wohin gehört. Und dafür braucht man Energie.

Also bleibt alles, wie es ist.

Schließlich ist morgen auch noch ein Tag.


5. Ein abgesagter Termin ist plötzlich ein Geschenk

Früher war ich enttäuscht, wenn Pläne ausfielen.

Heute lese ich die Nachricht „Sorry, ich schaffe es heute doch nicht“ und verspüre eine Erleichterung, die sich kaum in Worte fassen lässt. Natürlich hoffe ich, dass bei der anderen Person alles in Ordnung ist.

Aber ein kleiner Teil von mir denkt bereits:

Wunderbar. Jogginghose an. Ab auf´s Sofa. Niemand erwartet etwas von mir.

Ich muss mich nicht fertig machen, nicht losfahren, nicht überlegen, ob ich pünktlich bin, und auch nicht darüber nachdenken, wie ich wieder nach Hause komme.

Der Abend gehört mir.

Manchmal ist die schönste Verabredung tatsächlich die mit der eigenen Couch.

Und das Verrückte ist: Wir sagen anschließend trotzdem, dass wir unbedingt bald einen neuen Termin ausmachen müssen.

Was wir natürlich ernst meinen.

Irgendwann.


6. Der Körper entwickelt seine eigene Persönlichkeit

Mit zunehmendem Erwachsenenalter scheint der Körper beschlossen zu haben, dass er ab jetzt eigene Regeln aufstellt.

Man schläft in einer leicht ungünstigen Position und wacht auf, als hätte man die Nacht auf einer Parkbank verbracht.

Man bückt sich, um etwas aufzuheben, und beim Aufstehen klingt es, als würde man eine alte Schublade öffnen. Abgesehen von den Ameisen vor den Augen die man plötzlich spürt


7. Geld verschwindet auf mysteriöse Weise

Am Monatsanfang fühlt man sich manchmal fast reich.

Das Konto sieht ordentlich aus, man hat Pläne und denkt, dass man diesen Monat bestimmt etwas zurücklegen wird.

Dann kommen Miete, Strom, Versicherungen, Lebensmittel, Internet und irgendwelche Abbuchungen, an die man sich beim besten Willen nicht erinnern kann.

Und plötzlich sieht das Konto aus, als hätte jemand nachts eine kleine Party damit veranstaltet.

Man überprüft die Ausgaben.

Lebensmittel. Okay.

Benzin. Muss sein.

Rechnung. Leider auch.

Und dann diese 4,99 Euro für irgendein Abo, von dem man nicht einmal mehr weiß, dass es existiert.

Natürlich könnte man kündigen. Aber dafür müsste man sich einloggen, das Passwort zurücksetzen, die Bestätigungs-E-Mail suchen und sich durch sieben Menüs klicken.

Das mache ich am Wochenende.

Also vermutlich nie.


8. Einkaufen ist eine olympische Disziplin

Man geht mit einer kurzen Einkaufsliste los.

Milch. Brot. Eier.

Dreißig Minuten später steht man an der Kasse und hat unter anderem Chips, Schokolade, eine Duftkerze, ein Sonderangebot und irgendein Küchengerät im Wagen, dessen Funktion man erst zu Hause genauer untersuchen möchte.

Die Milch hat man vergessen.

Natürlich.

Und warum ist eigentlich immer genau die Person vor einem an der Kasse, die einen kompletten Großeinkauf erledigt und anschließend noch nach dem Kundenkartenkonto der Tante sucht?

Währenddessen hält man seine drei Artikel fest umklammert und überlegt, ob man einfach nach Hause gehen und den Einkauf abbrechen sollte.

Doch wir bleiben tapfer.

Denn wir sind erwachsen.

Wir können das.

Und morgen gehen wir wieder einkaufen, weil wir das Brot vergessen haben.


9. Man braucht nach sozialen Aktivitäten erst einmal Ruhe von sozialen Aktivitäten

Ich mag Menschen. Wirklich.

Ich unterhalte mich gerne, treffe Freunde und verbringe Zeit mit Menschen, die mir wichtig sind.

Aber manchmal brauche ich anschließend eine kleine Erholungsphase.

Nicht, weil etwas Schlimmes passiert ist. Sondern weil ich einfach wieder alleine sein möchte.

Keine Gespräche. Keine Nachrichten. Keine Entscheidungen.

Nur ich, meine Gedanken und die absolute Gewissheit, dass gerade niemand etwas von mir möchte.

Früher dachte ich, ein schöner Abend müsse möglichst lange dauern.

Heute freue ich mich manchmal schon auf den Moment, in dem ich nach Hause komme, die Schuhe ausziehe und niemand mehr fragt, was ich als Nächstes machen möchte.

Das ist keine Unfreundlichkeit.

Das ist Energiemanagement mit begrenztem Akku.


10. Wir sind längst erwachsen, fühlen uns aber nicht immer so

Das ist wahrscheinlich der lustigste Punkt von allen.

Irgendwann erwartet die Gesellschaft offenbar, dass wir wissen, was wir mit unserem Leben anfangen wollen.

Wir sollen Entscheidungen treffen, Verantwortung übernehmen, unsere Finanzen organisieren und souverän durch den Alltag gehen.

Und manchmal klappt das sogar erstaunlich gut.

Aber an anderen Tagen googeln wir, ob man eine bestimmte Pfanne in die Spülmaschine stellen darf, rufen jemanden an, weil wir nicht wissen, wie man etwas repariert, oder essen Müsli zum Abendessen, weil wir keine Lust mehr haben, uns mit der Frage nach einer ausgewogenen Mahlzeit zu beschäftigen.

Wir improvisieren.

Wir lernen dazu.

Wir machen Fehler.

Und manchmal stehen wir mitten im Supermarkt und müssen kurz überlegen, ob wir eigentlich noch Eier zu Hause haben.

Das ist Erwachsensein.

Nicht immer glamourös. Nicht immer perfekt organisiert. Aber meistens ziemlich unterhaltsam, wenn man sich selbst nicht allzu ernst nimmt.


Mein Fazit: Wer hat sich das eigentlich ausgedacht?

Wenn ich heute an meine Kindheit zurückdenke, muss ich ein bisschen lachen.

Damals wollte ich unbedingt erwachsen sein. Ich wollte selbst entscheiden, lange aufbleiben und machen, was ich möchte.

Niemand hat mir gesagt, dass zu dieser Freiheit auch gehört, dass man selbst daran denken muss, Toilettenpapier zu kaufen.

Niemand hat erwähnt, dass man irgendwann freiwillig an einem Samstagmorgen den Kühlschrank putzt.

Und niemand hat mich darauf vorbereitet, dass eine unerwartete Gutschrift auf dem Konto mehr Freude auslösen kann als manche Geburtstagsgeschenke.

Aber weißt du was?

Vielleicht müssen wir das Erwachsensein gar nicht immer so ernst nehmen.

Wir dürfen Fehler machen. Wir dürfen manchmal planlos sein. Wir dürfen lachen, wenn etwas schiefgeht, und wir dürfen uns über kleine Dinge freuen, die früher völlig unwichtig erschienen.

Denn am Ende haben wir zwar nicht auf jede Frage eine Antwort, aber zumindest meistens genug Erfahrung, um zu wissen, dass man Nudeln auch ohne großen Plan kochen kann.

Und wenn alles andere schiefgeht, gibt es immer noch das Sofa.

Jetzt bin ich neugierig auf dich!

Welche dieser 10 Situationen kennst du nur zu gut?

  • Bist du Team „Ich gehe nur kurz einkaufen“ und kommst mit einer halben Supermarktfiliale zurück?

  • Hast du auch einen Stuhl, der offiziell als Kleiderschrank arbeitet?

  • Oder freust du dich mittlerweile über abgesagte Termine mehr als über manche Einladungen?

Schreib deine lustigste Alltagssituation in die Kommentare! Vielleicht sammeln wir gemeinsam die Dinge, die das Erwachsensein so herrlich chaotisch machen.

Und falls du diesen Beitrag gerade liest, obwohl du eigentlich etwas ganz anderes erledigen wolltest: Keine Sorge. Du bist nicht allein. 😂

In diesem Sinne: Bleib entspannt, lach öfter über dich selbst und vergiss nicht, morgen Toilettenpapier zu kaufen!

 
 
 

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